Die Umstellung bestehender Beleuchtungsanlagen auf LED-Technik und auch die Neuinstallation bedarf einer sorgfältigen Planung. Es ist bereits des öfteren nach der Inbetriebnahme einer LED-Beleuchtung zu einem negativen Aha-Erlebnis gekommen.

Möchte man eine gute Dimmqualität von 0-100% Lichtintensität haben, wie es z. B. in Zuschauerräumen von Theatern oder Kinosälen der Fall ist, geht es nicht nur um die richtige Auswahl der LED-Leuchte sondern auch um die richtige Wahl des Steuersystems. Damit kommt für eine Anspruchsvolle Lichtsteuerung nur das Steuersignal DMX 512 mit einer Übertragungsrate von 250kB in Frage (zum Vergleich: KNX: 9,6kB, DALI 1,2kB).

Ein weiterer kritischer Punkt ist die schnelle Reaktionszeit der LED-Leuchtmittel. Bedingt durch die 8 Bit Auflösung der Steuersignale kann es bei Blendvorgängen zu einen unerwünschten "stufigen" Licht kommen. Die Steuerung bzw. die LED-Treiber müssen hier über eine entsprechende Interpolation innerhalb der Signalverarbeitung verfügen. Die damit verbundene höhere Auflösung des Steuersignal unterbindet damit Lichtsprünge .

MA-IP-2Aus den vorgenannten Gründen arbeiten wir nicht mit KNX sondern mit dem frei programmierbaren Bussystem ISYGLT. Dieses auf einer Hausleittechnik mit Schwerpunkt Licht basierende System bietet alle Möglichkeiten für eine effektive Lichtsteuerung. Tageslichtsteuerung, Anbindung an DMX 512 und Ethernet-Netzwerke, LED-Dimmer, Schaltmodule usw. Alles aus einer Hand.

Entsprechend der Anforderung können natürlich auch reine, leistungsfähige DMX-Steuersysteme eingesetzt werden, z. B. für automatisierte Abläufe in Warenhäusern, Museen usw. Für viele Anwendungen genügen bereits Steuersysteme in Tableauform mit DMX-Ausgang.

Aussagen zu Auswahl der Leuchtmittel, Dimmer und Steuerung finden Sie unter Menüpunkt LED-Umstellung.